0. Einleitung

Wanderstöcke können beim Wandern, Bergsteigen und Nordic-Walking enorm hilfreich sein. Sie eignen sich, anders als viele glauben, nicht nur für ältere Menschen, die sich während eines Spaziergangs abstützen möchten. Auch sportliche und junge Menschen können von den Wanderstöcken profitieren. Welche Stöcke für welches Einsatzgebiet besonders geeignet sind und worauf es beim Kauf zu achten gilt, erfährst du in diesem Wanderstöcke Test und Ratgeber.

1. Wanderstöcke Test

Wir stellen dir nun die drei besten Wanderstöcke vor, die wir im Rahmen von unserem Vergleich durch die Auswertung der Leistungsmerkmale, der Qualität und der Bewertungen ermitteln konnten. Dabei handelt es sich um Teleskop-Wanderstöcke aus Aluminium, um Falt-Wanderstöcke aus Carbon sowie um Wanderstöcke, die speziell an die Ansprüche sportlicher Frauen angepasst sind.

1.1 Die besten Wanderstöcke mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

LEKI Makalu Wanderstöcke

Unsere Empfehlung in dem Wanderstöcke Test und der Kategorie “Wanderstock mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis” ist ganz klar der Leki Makalu Trekkingstock. Hierbei handelt es sich um einen Teleskop-Wanderstock, der aus drei Teilen besteht und flexibel in seiner Länge verstellbar ist. So lässt es sich optimal an deine individuellen Ansprüche anpassen und anschließend mit einem hochwertigen Klemmverschluss fixieren. Das Modell ist sowohl zum Trekking, als auch zum Bergwandern geeignet und zeichnet sich durch ein leichtes Gewicht von 510 Gramm pro Paar aus. Da es sich um Wanderstöcke aus Aluminium handelt, ist mit einer hohen Stabilität zu rechnen. Dies bestätigen auch zahlreiche Rezensenten, die dieses Modell von Leki bereits ausführlich getestet haben.

1.2 Die besten Faltstöcke

1.2.1 Leki Micro Vario Carbon Test

Wer auf der Suche nach hochwertigen Faltstöcken ist, der wird ebenfalls bei der Qualitätsmarke Leki fündig. Die Leki Micro Vario Carbon Faltstöcke bestehen aus Carbon und sind daher besonders leicht. Mit gerade einmal 480 Gramm pro Paar eignen sich die Trekkingstöcke nicht nur zum Bergwandern und zum Trekking, sondern auch zum Bergsteigen. Abseits der Wanderrouten lassen sich die vierteiligen Stöcke ganz einfach zusammenfalten. Außergewöhnlich finden wir, dass es sich hier um ein Modell handelt, das in seiner Höhe verstellbar ist. Fixiert wird die gewünschte Höhe ganz einfach mit einem Klemmverschluss. Verglichen mit unserem Preis-/Leistungs-Sieger, sind die Faltstöcke von Leki etwas hochpreisiger. Zurückzuführen ist dies nicht nur auf ihre Konstruktionsart, sondern auch auf die umfangreichere Funktionalität. Im Trekkingstöcke Test empfehlen wir dennoch diese Stöcke trotz ihres hohen Preises gerne.

1.3 Die besten Wanderstöcke für Frauen

LEKI Damen Micro Vario Carbon Lady Faltstöcke

Frauen sind oft nicht nur kleiner als Männer, sie verfügen auch über zierlichere Gliedmaßen. Damit die Handschlaufen am Griff während der Wanderung nicht unangenehm reiben oder rutschen und die Stöcke nach ein paar Stunden Wanderung nicht zu schwer werden, präsentieren wir dir hier unsere absolute Empfehlung in dem Test und der Kategorie “Beste Wanderstöcke für Frauen”. Bei diesem Modell von Leki handelt es sich um Faltstöcke, die mit einem Gewicht von 460 Gramm pro Paar deutlich leichter sind, als vergleichbare Trekkingstöcke. Insgesamt verfügen die Faltstöcke über fünf Segmente und überzeugen so mit einem besonders kleinen Packmaß. Damit dir die Handhabung noch leichter fällt, kannst du die Faltstöcke stufenlos in ihrer Höhe verstellen (100 cm – 120 cm).

2. Wanderstöcke Ratgeber

Noch vor dem Kauf von Wanderstöcken ist es von Vorteil, wenn du dich mit den folgenden Fragen auseinandersetzt.

2.1 Was sind Wanderstöcke und wie funktionieren diese?

Ein Wanderstock dient – du hast es dir bestimmt schon gedacht – der Unterstützung beim Wandern, Trekking oder beim Bergsteigen. Während früher nur ein einzelner Stock verwendet wurde, nutzen heute immer mehr Menschen die paarweise Variante. Hier hältst du in jeder Hand einen Stock. Dieser ist etwas mehr als hüfthoch und bietet dir auch in unsicherem Gelände Halt. Darüber hinaus sorgt er während des Gehens für eine ausgewogene Belastung der Beine und der Arme. Begibst du dich mit deinen Wanderstöcken in besonders unwegsames Gelände – etwa in Sumpfgebiete oder auf Schnee- und Gletscherflächen – können Wanderstöcke auch zum Sondieren eingesetzt werden.

Bis in die 1990er Jahre wurden Wanderstöcke aus Holz gefertigt. Diese wurden dann jedoch von in der Länge verstellbaren Stöcken aus Metall verdrängt. Entwickelt wurden diese Wanderstöcke auf Basis der Skistöcke und verfügen daher auch heute noch oft über eine Handschlaufe, die beim Gehen extra Halt gibt.

Seither hat sich hinsichtlich der Form der Wanderstöcke nicht viel getan. Allerdings bestehen heutige Wanderstöcke meist aus Aluminium oder Carbon. Im Fokus der Entwicklung steht vor allem der Komfort, den der Stock bieten soll.

Wer Wanderstöcke benutzt, hält diese immer nah am Körper. So lässt sich der bestmögliche Effekt erzielen. In flachem Gelände ist es am sinnvollsten, die Stöcke diagonal zu halten und abwechselnd einzusetzen – ganz dem natürlichen Bewegungsmuster. In steilem Gelände empfiehlt sich dagegen der Doppelstockeinsatz. Hier werden die Stöcke bei jedem zweiten Schritt gesetzt. Anschließend drückt sich der Wanderer kräftig mit beiden Armen nach oben.

2.2 Welche Arten von Trekkingstöcken gibt es?

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die verschiedenen Wanderstock-Modelle nur sehr gering voneinander. Wer sich allerdings schon etwas mit dem Thema auseinandergesetzt hat, weiß, dass es zahlreiche Arten von Wanderstöcken gibt. Arten, die für dich besonders interessant sein können, sind:

  • Die Nordic-Walking-Stöcke
  • Die Falt-Wanderstöcke
  • Die Teleskop-Wanderstöcke

2.3 Warum solltest du Markenqualität kaufen?

Immer wieder greifen Personen im Fachhandel zu billigen Wanderstöcken – einfach, weil sie es nicht besser wissen oder “erst einmal ausprobieren wollen”. Tatsächlich sollte aber bereits von Anfang an auf eine hohe Qualität der Wanderstöcke geachtet werden. Nur, wenn die Qualität stimmt, leisten die Stöcke beim Wandern und Bergsteigen auch tatsächlich die Hilfe, die benötigt wird. Gewährleistet wird dies unter anderem durch eine exzellente Verarbeitung und durch die Verwendung hochwertiger Materialien. So ergibt sich nicht nur eine optimale Unterstützung, sondern auch eine lange Haltbarkeit. Entscheidest du dich für günstige Teleskop-Wanderstöcke, kann es außerdem zu einem unangenehmen Klappergeräusch während der Benutzung kommen.

Damit deine Wanderstöcke besonders lange halten und du über viele Jahre hinweg kein neues Modell kaufen musst, bieten die großen Hersteller von Wanderstöcken eine entsprechend große Bandbreite an Ersatzteilen an. So lassen sich die Wanderstöcke im Bedarfsfall nicht nur reparieren, sondern auch für die nächste Tour optimieren.

2.4 Für welchen Einsatzbereich eignet sich welcher Trekkingstock?

Die verschiedenen Wanderstock-Arten kommen in ganz unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz. Die Nordic-Walking-Stöcke etwa dienen ganz klar der Bewegungsunterstützung beim Nordic-Walking auf relativ ebenen Strecken im Wald oder auf dem Asphalt. Falt- und Teleskop-Wanderstöcke werden dagegen deutlich häufiger auch in unwegsamem Gelände – etwa in Sümpfen, in Schneelandschaften, an steilen Bergen oder im Unterholz. Wo genau welche Stöcke verwendet werden, ist nicht von der Stockart, sondern von den Einzelteilen des Stocks abhängig.

2.4.1 Der Griff

Optimal zum Wandern und auch für anstrengendere Gefilde sind Stöcke mit einem ergonomisch geformten, leicht vorgeneigten Griff. Aus welchem Material der Griff gefertigt sein soll, kann ganz nach dem individuellen Wunsch ausgewählt werden. Zur Wahl stehen:

  • Schaumstoff: günstiger, aber weniger haltbar, wird bei billigen Stöcken benutzt.
  • Korkgriff: mittlere Haltbarkeit, nutzt sich schneller als EVA-Schaumstoff ab, dafür natürliches Griffgefühl.
  • Geschlossenzelliger EVA-Schaumstoff: teurer, aber lange haltbar, wärmt im Winter.

Oft ist es sinnvoll, wenn der Griff über eine Manschette verfügt. Diese ermöglicht beim Aufstieg ein schnelles Tiefergreifen. Wenn du am Ziel deiner Wanderung noch ein paar Fotos schießen möchtest, bietet sich für dich ein Stock mit Fotogewinde an. Dann kannst du deinen Wanderstock gleich auch als Einbeinstativ einsetzen.

2.4.2 Der Teller und die Spitze

Damit du beim Wandern auf steinigem Untergrund durch die Wanderstöcke ausreichend Halt findest, solltest du auf ein Modell mit einer harten und geraden Spitze setzen. Nordic-Walking-Spitzen sind hier fehl am Platz, denn diese sind abgeschrägt.

Bist du in Gegenden unterwegs, in denen die Gefahr besteht, dass die Stöcke in Risse, Erde oder Schnee abrutschen könnten, solltest du auf Stöcke mit runder und breiter Gummimanschette setzen. Oberhalb der Spitze können sich ein Teller oder ein Aufsatz befinden. Optimalerweise besteht die Spitze aus biegeelastischem Kunststoff. Dieser bricht auch bei Ruckbelastungen nicht. Für matschigen oder Schneeinsatz gibt es auch größere Teller als Erweiterung. Ob ein solches Feature tatsächlich nötig ist, ist vom jeweiligen Gelände, in dem du dich bewegst, abhängig.

2.4.3 Das Dämpfungssystem

Das Dämpfungssystem arbeitet mit Federn oder Gummielementen, Elastomeren, die zwischen dem Griff und dem Stock eingearbeitet sind und so einen schockabsorbierenden und armschonenden Abstieg ermöglichen. Oft lässt sich dieses ein- und ausschalten. Wir empfehlen dies nicht. Das Gefühl ist beim Abstieg schwammig, kostet mehr und ist reparaturanfällig. Zudem kostet es auch beim Aufstieg unnötig Kraft, da die Bewegungsenergie im Dämpfungselement geschluckt wird.

Wir konnten dies selbst an einem Black Diamond Wanderstöcke testen und waren absolut nicht davon überzeugt und halten es für einen nutzlosen Marketingzweck.

Wenn du eine natürliche Rückdämpfung wirklich wünschst, dann nutze Carbonstöcke. Diese schonen Gelenke, ohne die ganzen Nachteile von Dämpfungselementen aufzuweisen.

2.4.4 Das Material

Gerade, wenn bereits die Strecke sehr anspruchsvoll ist, schätzen viele Wanderer und Bergsteiger Wanderstöcke, die sehr leicht und dennoch stabil sind. Deshalb bevorzugen die meisten Menschen Stöcke aus Aluminium oder Carbon. Im Wanderstöcke Test findest du Modelle aus beiden Materialien.

3. Wanderstöcke Empfehlung und Entscheidung

Im folgenden Teil des Wanderstöcke Test zeigen wir dir, welche unterschiedlichen Wanderstockarten es gibt und welcher davon der Richtige für dich ist.

3.1 Was sind die Vorteile von Faltwanderstöcken?

Faltstöcke lassen sich ganz unkompliziert falten, wenn sie einmal nicht benötigt werden. Ein Kabel beziehungsweise ein Seil verbindet die Einzelteile der Stöcke miteinander, sodass kein Teil verloren gehen kann. Sobald du mit den Faltstöcken losgehen möchtest, musst du die Einzelteile nur spannen und mittels eines Knopfes fixieren. Vorteile sind hier extrem kurzes Packmaß, sowie kleines Volumen im Rucksack.

3.2 Was sind die Vorteile von Teleskopwanderstöcken?

Teleskop-Wanderstöcke sind die beliebtesten ihrer Art. Verstauen lassen sich diese Modell, indem die einzelnen Segmente ineinander geschoben und anschließen festgeklemmt werden. Auf eine ähnliche Art und Weise hast du auch die Möglichkeit, die optimale Länge der Stöcke in Bezug auf deine Körpergröße einzustellen.

Die klassischen Teleskopstöcke bestehen aus drei Teilen, die ineinander geschoben werden können. Manches Modell besteht dagegen aus zwei Teilen und ist daher etwas stabiler bei Belastungen durch den Abstieg. Deutlich instabiler, dafür aber besonders platzsparend zu verstauen sind Teleskop-Wanderstöcke bestehend aus vier Teilen.

3.3 Was sind die Vorteile von Nordic-Walking-Stöcken?

Nordic-Walking-Stöcke dienen vor allem als Stütze während des Nordic-Walkings. Für steile Bergtouren oder gar für das Bergsteigen sind die Nordic-Walking-Stöcke meist nicht geeignet: die Spitze ist schräg, und bietet auf felsigem Boden keinen sicheren Halt.

Hinzu kommt bei den Nordic-Walking-Stöcken die ergonomische Handschlaufe mit Daumenschlaufe. Diese macht das Loslassen und ein schnelles wieder fassen der Stöcke möglich. Beim intensiven Wandern wird diese Funktion nicht benötigt, da die Teleskop- oder Faltstöcke nicht einfach losgelassen werden dürfen.

Da Nordicstöcke ohne Schraubmechanismen und Klemmen auskommen, zählen sie zu den leichtesten Wanderstock-Arten.

Allerdings solltest du bedenken, dass Nordicwanderstöcke nicht in ihrer Länge verstellt werden können. So musst du bereits beim Kauf darauf achten, dass die Stöcke zu deiner Körpergröße passen. Schlaufen und Griffe sind auch anders und für eine horizontale Gangart konzipiert. Richtige Wanderstöcke, egal ob faltbar oder teleskopartig, sind für Abstieg und Zustieg konzipiert. Das fällt dir auf, sobald du einmal die Griffe vergleicht hast. So kannst du dich beispielsweise mit unseren Empfehlungen im Bereich Faltstwanderstöcke bei einem Abstieg auf den Griff abstützen, was bei Nordicstöcken nicht möglich ist.

4. Wanderstöcke Vergleich: Anhand dieser Faktoren und Kaufkriterien kannst du vergleichen und bewerten

Wanderstöcke unterscheiden sich nicht nur in ihrer Art. Auch innerhalb der verschiedenen Wanderstock-Arten gibt es noch weitere, nicht zu vernachlässigende Faktoren, die letztendlich darüber entscheiden, ob du mit deinen Wanderstöcken glücklich wirst oder nicht.

4.1 Welches Gewicht ist richtig?

Teleskop-Wanderstöcke sind normalerweise etwas schwerer, als Faltstöcke. Das kann ein Vorteil, aber auch ein Nachteil sein. Umso schwerer Wanderstöcke sind, desto stabiler und robuster sind sie. Gleichzeitig musst du aber auch mehr Kraft aufwenden, um die Stöcke verwenden zu können. Die leichteren Stöcke lassen sich leichter anheben und sind daher besonders dann von Vorteil, wenn jedes Gramm zählt. Allerdings sind sie auch etwas anfälliger und weniger stabil.

4.2 Aus welchem Material, Carbon oder Aluminium sollten die Stöcke sein?

Die meisten Trekkingstöcke bestehen aus Aluminium. Es zeichnet sich durch eine hohe Stabilität aus und gutem Preis aus.

Ist dir ein leichtes Gewicht besonders wichtig, stellen Stöcke aus Carbon eine gute Alternative für dich dar. Carbon ist nämlich leichter als Aluminium – ohne dass darunter die Stabilität leidet, aber deutlich teurer in der Anschaffung, da die Herstellung schwieriger ist. Carbon hat gegenüber Alu auch natürliche Rückdämpfungseigenschaften, dies macht sich besonders beim Abstieg bemerkbar und schont die Gelenke. Wenn du nicht sparen musst, greife bitte zu Carbonwanderstöcken.

4.3 Wie wichtig sind Qualität und öffentliche Bewertungen des Herstellers?

Grundsätzlich empfiehlt es sich, beim Kauf eines Wanderstocks auf Markenqualität zu setzen. Hier kannst du nicht nur mit einer langen Lebensdauer der Spitze und einer höheren Stabilität rechnen. Auch Ersatzteile sind bei den bekannten Marken leichter und in größerem Umfang erhältlich. Öffentliche Bewertungen, die es bereits zu den entsprechenden Herstellern gibt, können dir dabei helfen, herauszufinden, ob der Hersteller tatsächlich so qualitativ hochwertige Wanderstöcke produziert.

4.4 Welche Stocklänge sollte ich kaufen?

Die Länge der Stöcke ist wichtig, da sie maßgebend für die Handlichkeit ist. Nur, wenn die Wanderstock-Länge zu deiner Körpergröße und zu dem Einsatzgebiet passt, wirst du damit deine Freude haben. Optimal sind hier natürlich Trekkingstöcke, deren Länge sich einstellen lässt. Möglich ist das bei den meisten Teleskop-Wanderstöcken mit einem Drehmechanismus oder einem Klemmsystem. In welchen Bereich die Größe einstellbar ist, ist von dem jeweiligen Modell abhängig.

Wir empfehlen auch in unserem Test nur verstellbare Stöcke zu nutzen, wenn du wandern oder bergsteigen gehst. Beim Zustieg machst du die Sticks etwas kürzer, beim Abstieg etwas länger. Variable statt feste Stöcke sind hier unglaublich vorteilhaft.

4.5 Welche Griffe sollte ich nutzen?

Die Griffe von Wanderstöcken sollten immer ergonomisch geformt sein. Ebenfalls sollten sie über eine verstellbare Handschlaufe verfügen. Einige Wanderstöcke verfügen über Griffe aus Schaumstoff. Da dieses Material vergleichsweise günstig ist, schlägt sich das auch im Preis nieder. Schaumstoff hat außerdem den Vorteil, dass es nur schwer zu beschädigen ist. Allerdings ist Schaumstoff nicht atmungsaktiv und besonders auf längeren Touren nicht so angenehm, wie ein Griff aus atmungsaktivem Kork.

4.6 Wie wichtig sind die Spitzen?

Die Spitze ist der Teil der Wanderstöcke, der auf den Boden aufgesetzt wird. Sie besteht häufig aus Hartmaterial. Bei billigen Wanderstöcken sind die spitzen aus billigem Material und halten nicht lange. Je hochwertiger deine Stöcke sind, desto länger halten auch die Spitzen!

4.7 Wie ist die Ersatzteilversorgung?

Die Ersatzteilversorgung ist bei Wanderstöcken in Markenqualität oft deutlich besser, als bei unbekannten und billigen Produkten. Der Hersteller Leki etwa bietet eine enorme Auswahl an Ersatzteilen. So steht einer Optimierung, Anpassung oder Reparatur nichts im Weg.

4.8 Wie wichtig ist die Flexibilität für dich?

Natürlich spielt bei der Auswahl auch die Flexibilität der Stöcke eine große Rolle. Starre Stöcke bieten wohl die höchstmögliche Stabilität, lassen sich jedoch nicht so gut im Kofferraum, Rucksack oder im Keller verstauen wie Teleskop- und Falt-Wanderstöcke.

5. Kurzes Abschlussfazit

Wanderstöcke sind nicht einfach nur hilfreiche Stützen für Menschen, die sich in ihrer Mobilität eingeschränkt fühlen. Viele Wanderstöcke richten sich ganz gezielt an Personen, die zu Höchstleistungen in der Lage sind – wie etwa beim Bergsteigen oder beim Wandern in verschneiten Gegenden. Damit die Wanderstöcke auch tatsächlich ihren Zweck erfüllen und eine Erleichterung für den Verwender darstellen, muss bereits vor dem Kauf der Stöcke auf einiges geachtet werden. Wer sich schon im Vorfeld mit den einzelnen Trekkingstock-Arten und den verschiedenen Teilen eines Wanderstocks auseinandersetzt, kann für sich das optimale Modell in diesem Testbericht finden.

Möchtest du mit deinen Wanderstöcken überwiegend Wandern und vielleicht auch mal die ein oder andere Bergtour machen, musst du nicht viel Geld ausgeben.

Unsere Empfehlung im Test mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier womöglich optimal für deine Ansprüche: Leki Makalu Trekkingstock.

Bist du bereit etwas mehr Geld auszugeben, möchtest du deine Trekkingstöcke demnächst auch zum Bergsteigen nutzen oder ziehst du Faltstöcke als Wanderstöcken vor, solltest du dich noch etwas genauer mit dem Leki Micro Vario Carbon Faltstock auseinandersetzen.

Als Frau stellst du natürlich ganz andere Anforderungen an deine Trekkingstöcke, als ein Mann. Aufgrund der mehrteiligen Segmente, des leichten Gewichts und der stufenlosen Höhenverstellbarkeit legen wir dir deshalb die Carbon Faltstöcke von LEKI Damen Micro Vario Carbon ans Herz.

6. Bilder

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7. Produktempfehlung

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